Wiederverwendbare Verpackungssysteme für Heim Trainer
vorgestellt
Dass sich Hersteller von Sportgeräten nicht nur für den Profit interessieren, bewies nun ein
renommiertes deutsches Unternehmen. Auf der Sport-Messe stellte man einen neuen Heim Trainer vor, der in einem
wiederverwendbaren Verpackungssystem ausgeliefert wird. In der Praxis wird es dann folgendermaßen ablaufen: Dem
Kunden wird der bestellte Cross Trainer in der speziellen Verpackung geliefert. Die Lieferanten packen das
Trainingsgerät aus, stellen es an die gewünschte Position und nehmen die Verpackung dann direkt wieder mit, damit
diese für weitere Trainingsgeräte verwendbar ist.
Es mag schon ein wenig ungewöhnlich erscheinen, dass ein Hersteller für Sportgeräte in die
Entwicklung neuer Verpackungssysteme investiert. Aber gerade dies empfand man als positiv. Der Pressesprecher der
betreffenden Firma sagte hierzu: "Mit unseren Verpackungssystemen wollten wir einfach ein Zeichen setzen. Denn für
alle Menschen ist es höchste Zeit geworden, sich aus der Eigeninitiative heraus um die Umwelt zu kümmern und somit
Mutter Erde vor weiteren Schäden zu schützen. Wir hoffen, dass auch andere Unternehmen uns folgen werden und dazu
bereit sind, in ein wiederverwendbares Verpackungssystem zu investieren."

Der gute Wille des Unternehmens, etwas zum Umweltschutz beitragen zu wollen, ist natürlich
grundsätzlich als positiv zu bezeichnen. Dennoch gibt es aber auch schon wieder kritische Stimmen, die an der
Uneigennützigkeit des Unternehmens zweifeln. Ein Journalist sagte diesbezüglich: "Es ist doch die reinste
Heuchlerei, wenn der Pressesprecher behauptet, man denke dabei nur an die Umwelt und wolle den übrigen Herstellern
ein Vorbild sein. Letztendlich geht es doch nur darum, die Gunst der Kundschaft zu gewinnen und durch die Kampagne
auf das eigene Trainingsgerät aufmerksam zu machen. Die Umwelt interessiert das Unternehmen dabei kaum."
Der Pressesprecher äußerte sich sofort zu diesen Vorwürfen und dementierte das Gerücht, man habe lediglich
versucht, die Aufmerksamkeit der Medien und der Kundschaft zu gewinnen: "Unser Cross Trainer hat bereits mehrere
Auszeichnungen gewonnen. Sogar für das beste Produkt Design erhielten wir einen Titel. Wir hatten es also absolut
nicht nötig, mit wiederverwendbaren Verpackungssystemen auf uns aufmerksam zu machen." Dies sind Argumente, die
überzeugen. Denn tatsächlich zählt der Heim Trainer derzeit zu den Anerkanntesten auf dem Markt. Neben dem Preis
für das beste Produkt Design holte das Trainingsgerät auch noch den ersten Platz in einem Fachtest eines
Sportmagazins.
Zu begründen sind diese Erfolge ganz speziell mit der ausgezeichneten Funktionalität. Mehr noch
als die verschiedenen Schwierigkeitsstufen und den diversen Trainingsprogrammen begeistert die
Anschluss-Möglichkeit an den Computer. Der Pressesprecher erzählte auf der Sport-Messe, welche Vorteile hierdurch
entstehen: "Wenn der Heim Trainer am Computer angeschlossen wird, werden die Trainingsdaten an den Computer
übertragen. Der Sportler kann dadurch seine Fortschritte überwachen, und das hat natürlich auch einen motivierenden
Nebeneffekt. Wer die eigenen Fortschritte bemerkt, ist bei den nächsten Trainingseinheiten einfach
motivierter."
Tatsächlich ist das Interesse an diesem Feature sehr groß. Bei der Sport-Messe gehört der Stand
mit dem Cross Trainer zu den Meistbesuchten. Dass die Auslieferung in einer wiederverwendbaren Verpackung erfolgt,
mag die Sympathie für den Hersteller erhöhen, ist aber sicherlich nicht die Begründung für das immense Interesse
der potentiellen Kundschaft. Somit scheint der Pressesprecher Recht zu behalten: Ein solch hochwertiges Gerät hat
es absolut nicht nötig, mit dem Verpackungssystem auf sich aufmerksam zu machen. Die Funktionalität von dem Cross
Trainer sorgt bereits für genügend Interesse.
Bei der Präsentation machte der Pressesprecher auch noch einmal darauf aufmerksam, wo der
Unterschied zwischen einem Cross Trainer und einem gewöhnlichen Heim Trainer liegt: "Ein Cross Trainer beansprucht
nahezu alle Muskelgruppen und sorgt somit für ein effektives Ganzkörpertraining. Ein gewöhnlicher Heim Trainer
beansprucht wiederum nur die Beinmuskulatur." Gleichzeitig wurde aber auch davor gewarnt, das Training gleich zu
überstürzen und den Körper somit überzustrapazieren. Viele Hobby-Sportler begehen nämlich genau diesen Fehler.
Besser wäre es jedoch, erst einmal langsam zu beginnen und die Intensität des Trainings dann stetig zu erhöhen.
Anfänglich ist eine Trainingseinheit von 10 Minuten völlig ausreichend. Wer dies dreimal wöchentlich absolviert,
kann nach einen Monat schon 20 Minuten, nach spätestens drei Monaten dann 30 Minuten trainieren. Damit einem das
Training auch wirklich Freude macht, sollte man ein Radio, einen CD Player oder auch einen Fernseher in der Nähe
stehen haben. Ohne Unterhaltung wird das Training nämlich oftmals als langweilig empfunden und vorschnell wieder
aufgegeben, da es einfach keine Freude mehr macht. Ein großer Fehler: Das Training mit einem Cross Trainer ist
nämlich zur effektiv, wenn es wirklich in regelmäßigen Abständen absolviert wird.
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